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400 km für die Kunst, oder: Verdammt, wenigstens bitte raus aus Erfurt

Gleich am Anfang möchte ich mich für die Verspätung dieses Berichts entschuldigen. Eigentlich sollte er ja auch mit imposanten Fotos (z.B. von unserem Schlafplatz vor dem Stadtmuseum) verziert werden. Allerdings ist mein Computer bis jetzt der Ansicht, dass diese Bilder wohl einer Zensur unterliegen sollten.

ARRRRRRRRRGH VERFLUCHTES DING, KOMM HER DU .....

ähem, naja ich werd die Fotos wohl dann mal per Hand durchreichen.

Nun gut, der Grund warum wir (Konrad Karl und meine Winzigkeit) diesen Ausflug nach Köln am 23.6 unternahmen, war (wie so oft in der Geschichte) ein toter Mann.
So ungefähr:. Jedoch war es weniger die Tatsache seines ablebens die uns interessierte, als vielmehr das, was er vorher gemacht hatte.


, nein das wars nich....
, nö auch nich .....
NEIN DER TYP WAR`S AUCH NICH!!!!!

DER HIER WAR`S:


Salvador Dali hatte vor 41 Jahren dieses Bild geschaffen,

dem nun das Museum Ludwig ein Rahmenausstellung widmete, mit der wir uns dann auch in 1 1/2 Stunden ausführlich beschäftigten.

Doch erstmal ganz langsam..... Zunächst mussten wir nach Köln fahren. Den Job übernahm dann glücklicherweise Konrad. Ok, also Freitagabend Sachen schnappen und los gehts. Leider waren wir gezwungen, nur in einer minimalen Lautstärke Musik zu hören, was dann auf der Autobahn nur noch zusätzlich erschwert wurde.
Und dann baute SIE sich vor uns auf, die Stadt des infrastrukturieten Grauens .~~E~...RFU.._.~RT !!!!!!!

Sätze wie : "ok also jetzt müssen wir hier links abbiegen, ahh nein das hier kenn ich doch nich...........oder ahh ja doch ich kann mich erinnern, oder? ok einfach immer gerade aus weiter..... hier waren wir doch heute schonmal ...NEEEEEEIIIIIIN FUCK.......!" , hielten uns eine geschlagene Stunde in ihrer Umklammerung gefangen.

Dann hatten wir es geschafft und eine Kaffee- und pause war mehr als nötig.
Als Konrad dann aber merkte, dass der 3. Kaffee genau so Sch*%$# schmeckt wie die beiden davor, war auch der Erfolg unserer Flucht aus Erfurt wieder ein wenig gedämpft wurden.
Ein Uhr nachts erreichten wir dann unseren Zielort. "Eigentlich müsste hier doch noch ne dicke Party am laufen sein, schließlich hat Frankreich heute gegen den Togo gespielt"

Nach einer kurzen Orientierungspause (in der wir auch gleich das neue Revier markierten) ging es dann ins Zentrum, einen Schlafplatz finden. Von einer Freundin wurde mir das BACKPACKERS-HOSTEL empfohlen, was aber wie alle anderen Unterkünfte in und um Köln aufgrund der WM gnadenlos ausgebucht war.

Nach dem wir uns dann noch bis halb vier die Stadt angesehen hatten und auch noch einiges an feierfreudigem Volk unterwegs gewesen war, parkte Karli dann das Auto auf einem einigermaßen ruhigem Parkplatz und wir schlummerten sanft in dem "ALLEZ LES BLEUES" Getöse der Vorbeiziehenden, (hier eine nachgestelltes Bild: )ein.

Am nächsten Tag ging es nach einer Stärkung im italienischen Supermarkt *an dieser Stelle Foto vom Essen* dann Richtung Kultur.
Nach einer kurzen Besichtigung des wirklich respekteinflößenden Doms (also auch von innen), beschritten wir den Weg ins Museum.
Die Dali-Ausstellung war auch schon um diese Uhrzeit rege besucht und bot neben natürlich BILDERN auch Lithografien, Filme und eine Vielzahl von Informationen, vor allem zu seinem "LA GARE DE PERPIGNAN". (um den Typ in der Mitte richtig malen zu können hat er sich nämlich an einem Hubschrauber in die Luft hängen lassen--> Bewegungsstudie und so.)

Danach ging es in die Dauerausstellung. Neben Werken von Magrit, Vostell, Ernst und Picasso tauchten auch einige verwirrende und (aufgrund ihres Eigengeruchs) auch irgendwie ekelnde Werke auf. Aber das passiert nunmal wenn man mit Essen spielt...: mit Schokolade überzogene Gipsköpfe und Kavier auf eine riesen Leinwand geklebt und durchnummeriert. Nach zwei weiteren Stunden schienen wir nun am Ende unseres geistigen Horizonts angelagt .... Bilder mit den Titeln wie "monochromes Blau" oder diese Art von Kompositionen


Nein, dafür waren wir noch nicht bereit.....nach vier Stunden non-stop Kultur begaben wir uns wieder zum Auto und traten die Heimreise an. Nach 5 Stunden fahrt (und diesmal sogar heile durch Erfurt durch) war die Reise fertig gereist.

Doch schon vor kurzem kam Konrad mit einer neuen frohen Kunde hereingeschneit.... Die nächste Ausstellung von Salvador in Nordhausen.... diesmal mit Bildern zu Dante Alighieris "göttlicher Komödie".....
Es wird also vorraussichtlich eine weitere Episode geben ---------------------------------->............


Also immer schön sonnig bleiben
7.8.06 12:43
 


bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kai / Website (8.8.06 16:29)
Schön geschrieben. Vorallem für deinen ersten Beitrag.
Und wann gibts dann n Review über "Sarah the LightDeejay"? *lach*


Dustin (8.8.06 17:33)
schön schöne geschichte, aber was ich nicht verstehen kann das man so schwierig durch erfurt durchkommt? also ich war da ja nun schon öfter und auch mitn auto und hatte nie n problem da durch zufahren(finden)
es gibt bei weitem größere und baustellen reichere orte als erfurt, beim nächsten ma besser den schildern folgen, kann mir nich vorstellen sich in erfurt so oft zu verfahren


konrad (9.8.06 01:36)
@ Dustin: Das is schwieriger als man denkt... und: Klugscheißer mag niemand


kängoo (9.8.06 16:47)
@ kai ja halt das stoned mus ja nu auch erstmal rein....

und außerdem, zählt der Gang zum Domizil schon als ausflug?


Kai / Website (13.8.06 16:24)
Deswegen ja das *lach*
Glaub nicht das es zählt.

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