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KoBaKa Teil 1 und 2

Soooo....dann mach ich jetzt mal den Anfang mit den wundervollen Tagen mit wundervollen Leuten in Frankreich und den Niederlanden im April dieses Jahres. "Der Anfang kommt mir doch bekannt vor!" werden sich die Millionen Stammleser von Kais süßem kleinen Blog denken. Das ist richtig. Aus purer Faulheit hab ich mir den ersten Teil einfach mal fix vom Kai geliehen.
Jajaja, unkreativ und so. Dafür aber mit verbesserter Rechtschreibung!

Los geht´s:


KoBaKas Europa Tour 2006 Teil 1.

Tja hier kommt er nun also...
Der langerwartete Tatsachenbericht zu meiner Abwesenheit.

Es ist Montag, der 17.04., ca. 13:00Uhr.
Hab ich auch ja nix vergessen? Ist der Dosenöffner da wo er hin gehört?
Hab ich genug Klamotten? Wird das Essen reichen?
Alles egal, weil´s ja eh schon zu spät war.
Halb 2 klingelt es an und Konrad steht vor der Tür.
Der Trip beginnt...
Naja, Ok, erst wird noch Barth abgeholt und schon wird uns eines klar...
Es wird verdammt eng. Egal!
Abfahrt!

Erste Anlaufstelle Jena. Schnell nochmal zu Konrad um Schlafsack, Wörterbuch und seine restlichen Klamotten zu holen.
Danach die erste Tanke, und weil wir ja schon sooo lange unterwegs waren gleich noch mal auf´s Örtchen.
Und was sehen meine kleinen Kinderaugen da?
Reisevaginas 3Stück=3Euro.
Irgendwie frag ich mich da, was denn Frau Müller ihrem Klausi sagt, wenn dieser vom WC kommt und Fragt: "Mutti, Mutti. Was
sind eigentlich Reisevaginas?".

Aufgeklärt war ich zum Glück schon, also war diese Frage nicht wichtig und weiter ging es Richtung Frankreich...
Oder besser Richtung Frankfurt...
Völlig unerwartet überraschte uns der nette Ostermontagsstau und klopfte gleich mal an die Tür. Schön sieht das aus. Wie lang
hat es gedauert? 3 - 4 Stunden? Gegen 6 war uns dann aber zumindest eines klar: Strassburg als Ziel und Schlafplatz war
gegessen...
"Aber Deutschland ist ja auch ganz schön" lag uns wohl allen schon auf den Lippen und so fuhren wir von der Autobahn ab und suchten uns einen schönen See zum Übernachten.

Neeeein! Das wäre ja viel zu einfach gewesen...
Find mal in Baden-Würtenberg einen See... Also fragen wir doch einfach mal diesen netten Typen an der Tankstelle:
Ich: "Hey! Sorry aber ist hier irgendwo in der Nähe ein See?"
Er(nach kurzem Blick zum Nummernschild): "Ja, im Kyffhäuserkreis"
Mensch, hab ich gelacht. Da war wohl jemand bei der Bundeswehr oder doch ein Geographieass? Er wohl ersteres...

Tja, der See, zu dem er uns dann gelotst hat, war natürlich auch eingezäunt, also ging die Fahrt durch Ba-Wü weiter...
Durch kleine Städte und noch kleinere Dörfer.
Und irgendwann waren wir auf einmal in Worms. (Genau, das in Rheinland-Pfalz! Bitte keine Fragen...)

Direkt unterm Nibelungen-Tor gab es dann einen kleinen P&R Parkplatz, für den wir uns dann nach kurzer Überlegung
entschieden.
Auf zum Rheinufer und die ostdeutsche Seele baumeln lassen.
Und wie geht das besser als mit Sternburg-Bier? Nach 2 Bier gingen wir dann zum Auto, Konrad packte seine Gitarre aus und wir trällerten los.
Dabei wurden noch so einige Bier geköpft und viele interessante Unterhaltungen geführt.
Bis früh um 4:00 Uhr feierten wir dann Konrads Geburtstag mit Gesang und Trank und es war, auch wenn es keiner von uns vorher gedacht hatte (Autobahn, Stau und co.), ein gelungener Auftakt. Barth entschloss sich dann, draußen zu schlafen: "Ich find das schön so unter freiem Himmel" und legte sich mit Schlafsack raus (man bedenke: der Parkplatz war mitten in Worms!).
Konrad bemerkte, dass er seinen Schlafsack in Jena vergessen hatte, machte es sich aber mit seiner Decke bequem und ich legte mich auch zur Ruh.

Irgendwann in der Nacht entschloss sich Barth dann doch auf das warme Auto zurückzukommen und weckte uns kurz.

Gegen 7 oder 8 Uhr bin ich dann kurz mal aufgewacht und aus dem Auto geschlendert, um mich ein wenig zu erleichtern,
(Sanitäre Anlagen sind bei solchen Reisen eher Mangelware), als ich einen "Flaschen-Uwe" entdeckte, der sich an unseren
(leeren) Sternburgerflaschen erfreute. Nur schade, dass er wohl Angst vor Fremden hat. Er traute sich nämlich nicht näher als
10 Meter an dieses fremde Auto aus dem fernen Osten... War ein lustiger Anblick.

Um 11 Uhr sind wir dann alle aus unserem Schönheitsschlaf erwacht, haben uns frisch gemacht (Zähne putzen und co. kann man ja auch mit Mineralwasser) und haben uns dann auf den Weg nach Strassburg gemacht.

HALT! wir haben ja vergessen, Kartuschen für den Gaskocher zu kaufen. Also noch mal an einem Supermarkt gehalten und sich
mit Dosen und 2 Gaskartuschen eingedeckt.
Auf dem Weg zurück zum Auto zeigten Konrad und ich wie gut wir "Ossis" in Völkerverständigung sind. Denn während Barth noch seinen Prinzessinnenschlaf im Auto fortsetzte, sprach uns ein älterer dicker Herr an.
"Oh Kyffhäuserkreis"(schon der 2. in diesem lustigen Ba-Wü (oder wo auch immer))"da war ich auch mal früher... Aber da stand ja noch die Mauer... Mensch doof waren die... blalbabla... war ja klar das das nicht funktioniert... blablah... da hatte ja
jeder einen Beamtenberuf (Stasi)...blablah...und wo gehts hin?"
Nachdem wir ihm sagten, dass wir vor dem schlechten Wetter abhauten kam er dann mit dem Spruch des Tages: "Ach ja bei euch ist es ja sowieso immer kälter"...
Natürlich.
Thüringen liegt ja auch um einiges näher am Nordpol... und überhaupt herrscht bei uns ein anderes Klima ne ...
Ich fand es auf jeden fall eher lustig (und das meine ich sogar ernst).

Aber zurück zum Auto und unserer Fahrt.
Jetzt gehts nach Strassburg....

Morgen gehts weiter mit u.A. super Pyrotechnik, vielen Telefonen, die Erkenntnis, dass kalte Dosensuppen auch lecker und

Franzosen sehr schreckhaft sind...
Star tuned!

P.s. KoBaKa =KonradBarthKai


KoBaKas Europa Tour 2006 Teil 2.

Wir sitzen im Auto, Richtung Strassburg.
Heute ist Dienstag 18.04., Konrad hat Geburtstag und wir waren gerade in einem Supermarkt (ihr erinnert euch?)

Nun fahren wir also endlich nach Frankreich.
Natürlich tanken wir zwischendurch noch einmal das Auto voll und fahren auch so ein wenig herum, aber am Ende kommen wir eben doch in Strassburg an.
OK OK nicht so schnell.
Wie Autofahrer ja wissen, kostet die Autobahn in Frankreich Geld und deswegen wollen wir da auch gar nicht drauf.
Also fahren wir über die Grenze und dann Richtung Strassburg Zentrum.
Nur doof, dass wir auf einmal doch mitten auf einer Autobahn sind und das dazu noch zur totalen Rushhour.
Konrad kam schon deutlich ins Schwitzen, ich mit dem Navigieren nicht mehr hinterher und irgendwie waren die Franzosen auch
nicht wirklich vertrauenswürdige Autofahrer. Da hupt es da, bremst dort drüben und hätten sie die Möglichkeit gehabt, sie
hätten sicher alle mit verbalen Kraftausdrücken um sich geschmissen.
Nach ca. 10 Minuten totalem Chaos wieder ein Schild: "Strassburg Zentrum".
Wir haben es also tatsächlich geschaft, einmal um Strassburg zu fahren um dann das Feld von hinten zu stürmen.

Das ist also Frankreich. Strassburg sieht garnicht so französisch aus, denk ich so bei mir und Barth hatte nur noch eins im
Kopf: "Ich hab Hunger. Ob es hier auch Döner gibt?" Auf die Schnelle gab es aber keinen Döner, sondern erstmal eine
Parkplatzsuche. Den haben wir dann auch recht schnell gefunden. Vor einem Friedhof...
Naja, aber das wussten wir ja bis dahin noch nicht. Erst als eine ältere Dame angelaufen kam und hinter ihr ein Kamerateam
folgte interessierten wir uns für das Gebäude und Gelände was sich da vor uns befand.
Nachdem wir dann, schaulustig wie wir sind, ersteinmal überlegt haben, was denn hier los sei, und ca. 10 mal von der Kamera
erfasst wurden (wir sind jetzt französische Filmstars) suchten wir uns einen anderen Parkplatz.

Nur ca. 200 Meter vom Friedhof entfernt befand sich dann auch gleich ein Park & Ride Parkplatz, den wir gleich mal nutzten.
Wusstet ihr, dass die Feuerwehr in Frankreich nicht einfach ein paar Stöcker zum Üben anzündet sondern ca. alle 45 Minuten
das gleiche Haus?

Da schaut man als Deutscher schon ein ziemlich doof drein, wenn man so mitten in der Innenstadt Strassburgs steht und neben
einem ein Haus brennt. Vor allem wenn es irgendwie niemanden interessiert...
Wir haben uns dann auch recht schnell an unseren brennenden Nachbarn gewöhnt und ich hab ersteinmal versucht, den Gaskocher zum Funktionieren zu bringen. Leichter gesagt als getan. Unser Vorrat von 2 Propangas-Kartuschen ging ziemlich schnell auf eine Kartusche zurück, da mich dieser böse Gaskocher ausgetrickst hatte.Aber ich wäre ja nicht Kai, wenn ich nicht Kai wäre, und so versuchte ich es ein zweites mal.
Während Konrad sich schon mit den kalten Bohnen abgefunden hatte und Sebastian ca 10 Meter von mir entfernt schreckhaft zuschaute, wartend auf die Explosion, kämpfte ich mit dem Gaskocher um Sieg und Niederlage.
Menschen sind ja bekannt dafür, dass sie schnell lernen (sind sie?) und so schaffte ich es wirklich endlich die Kartusche in den, doch sehr merkwürdigen, Gaskocher zu bringen.
Tja, nur gebracht hat´s nix. Der Gaskocher war defekt und meine Bemühungen für die Katz.
Sebastian schaute doof aus der Wäsche, Konrad grinste in sich hinein (du hast das doch gewusst *g*) und ich öffnete meine
Dose Gemüseraviolis.
Ich hätte es niemals gedacht, aber auch kalt sind die Nudeln ganz lecker.

Nun aber ab in die Stadt und Konrad hatte vor allem ein Ziel.
Das Liebfrauenmünster(Cathédrale Notre-Dame), eine riesengroße und überwältigende Kathedrale in der Mitte der Stadt. Um dorthin zu kommen musten wir allerdings noch ein Stückchen laufen, was für uns super Athleten allerdings kein wirkliches Problem war.
Zu Barths "Glück", gab es in Frankreich nicht nur Döner, sondern auch einen MC-Doof, den er natürlich gleich aufsuchte.
Ich wollte ja eigentlich auch was im MCD aber wusstet ihr, dass man, um in einem französischem Mc-Donalds Restaurant auf
Toilette zu gehen, einen Zahlencode an der Tür eingeben muß?
Das Fragen war mir dann doch ein bissel zu doof und so hab ich es mal gelassen (schüchtern und so *g*).
Sebastian (also Barth) war da nicht so. Der bestellte sich nämlich, ganz urdeutsch sein Menü in lupenreinem Deutsch.
Naja Mc-Doof ist ja auch Weltsprache und so...

Kurz darauf die nächste Erkenntnis:
Französische Pommes sind zu salzig, der Bürger schmeckt einfach scheiße und in der Coke sind zuviele Eiswürfel.
Sebastian war sauer und als er dann auch noch erfahren hat, dass es in eine Kirche geht, war seine Laune am Boden.
Aber wir wissen ja wie man jemanden wieder puscht und so gings nach ca. 20 Minuten auch unserem Barth wieder gut.

Mal ne Frage an die Leute die schon einmal in Frankreich waren: Ist euch schon einmal aufgefallen, dass die alle ziemlich wichtig erscheinen wollen? Da rennen 50% der Einwohner von Strassburg mit dem Handy am Ohr herum, aber niemand sagt was... Das war für mich schon ein kleiner Schock, aber ich hab mich dann auch schnell den Sitten angepasst und bin einfach mal dem Vorbild gefolgt... Einfach toll diese Völkerverständigung.

Irgendwann sind wir dann an der "Cathédrale Notre-Dame" angekommen, und nachdem ich dann meine Mitstreiter endlich überredet hab die Kirche zu betreten, hat es uns allen die Sprache verschlagen.
Die Stille, die in diesen Wänden lag, legte sich auf unser Sein und umhüllte uns mit Begeisterung und Bewunderung. (so?)
Nachdem wir die Kathetrale verlassen hatten, war auf einmal die ganze Stadt viel ruhiger und gar nicht mehr so hektisch wie
vorher. Wir nahmen sozusagen die Stille in uns auf und brachten sie vor die Tür, um sie mit unseren Mitmenschen zu teilen. (Peace und so)
Dabei ist keiner von uns dreien irgendwie christlich o.ä. aber dieses Gebäude begeisterte uns alle.
Nachdem wir wieder durch die Stadt schlenderten merkten wir, dass es ja doch schon ziemlich spät ist und so beschlossen wir,
uns wieder zum Auto zurück zu bewegen und einen Schlafplatz zu suchen.
Kurz nachdem wir Strassburg verlassen hatten, hielten wir nocheinmal bei einem Lidl, um unsere leere Propangaskartusche
wegzuschmeißen (das ganze Auto hat danach gerochen und uns war das alles nicht wirklich ganz geheuer) und damit sich
Sebastian nochmal mit ein wenig Nahrung eindecken konnte.
Als er wieder raus kam war er ganz erschrocken und sagte nur:
"Echt kommische Franzosen. Da steh ich an der Kasse, die Frau sagt mir den Preis, und als ich "Was" frage, weil ich nix
versteh, fängt sie an zu schreien".
Tja das ist KulturBarth. Einfach erlich und direkt.
Hab ich eigentlich schon von RomantikBarth erzählt?
Nein?
Hmm vielleicht sollte ich das ja mal nachholen...
Aber nein! Der Blog soll ja weiterhin jugendfrei bleiben, wo es nur geht.

Die Schlafplatzsuche war gar nicht so einfach wie wir uns das gedacht haben.
Frankreich hat es anscheinend nicht so mit naturliebenden Menschen, und so waren alle Bagger (Seen, Anm. d. R.) umzäunt.
Wusstet ihr eigentlich, dass Frankreich unzählig viele Kiesgruben hat? Da fragt man sich echt wohin mit dem ganzen Kies... Die Antwort erhielten wir übrigens an späterer Stelle unseres Trips...

Nach langwieriger Suche hatten wir dann aber wirklich viel Glück als wir "La Wantzenau" fanden.
Dort gibt es nämlich ein sehr sehr schönes Strandbad mit viel Platz und schönen Möglichkeiten, den Abend ausklingen zu
lassen.
Wir spielten erstmal ein wenig Fußball, ich hab natürlich verloren *g*, und irgendwann gelang es dann Sebastian, den Ball in
den See zu schießen.
Seine Worte vorher waren übrigens: "Kai, wenn der Ball im See landet bist du tot.". Tja...
Also hat sich Sebastian mal kurz bis zur Unterhose entkleidet und ist in das 6 - 10 Grad warme Wasser gestiegen um seinen,
ganz Mann, Ball zu retten.
Dann ging´s zum Feuerholz sammeln. Sebastian erzählte uns nämlich ganz stolz, dass er Feuer machen konnte und so träumten wir alle schon von einem leckerem Abendsnack.
Während wir Holz sammelten fand sich dort übrigens noch eine Gruppe französischer Jugendlicher ein, die wohl auch ein Feuer
machen wollten.
Nun hieß es Frankreich gegen Deutschland.
Welche Nation kann besser Feuer machen? Welche Nation ist cooler und überhaupt... Immerhin haben wir als Deutsche in
Frankreich einen Ruf zu verteidigen, zumindest was das Feuern angeht.
Tja, nix war´s.
Nach ca. 30 Minuten brannte ein ordentliches Feuer, was richtig schön romantisch leuchtete und knackste.
Nur doof, dass das nicht unser Feuer war, und so langsam wurde die Sache auch richtig lustig.
Nachdem Sebastian vergeblich versucht hat das Feuer mit Stroh anzubekommen ließ er seine Geheimwaffe spielen.
Klopapier.
Leider half das auch nicht soooo viel und so ging´s auch an meinen Papierblock.
Kurze Zwischenbilanz.
Die Franzosen sitzen seit ca. einer Stunde an ihrem schönen Feuer. Barth kämpft seit ungefähr 80 Minuten mit unserem, schreit es teilweise an, fleht, steckt eine gesamte Rolle Klopapier hinein, verbraucht ungefähr 10 Blätter Papier, ich lach mich tot
und Konrad versucht´, mich und Barth zu beruhigen.
Barth ist zu diesem Zeitpunkt ziemlich angefressen und würde mir am liebsten eine knallen, da ich die Situatuion einfach nur
köstlich finde. Ich würde zu gern wissen was die Franzosen gedacht haben...
Da sitzen 3 Deutsche irgendwo 50 kilometer hinter Strassburg in einem Dorf, das kein Mensch kennt, versuchen ein Feuer zu
machen und schaffen es einfach nicht.
Nach ungefähr 110 Minuten, weitern 20 Blättern Papier (mein Block war alle), einer Menge Stroh, ca. 20 verschiedenen
Neuanfängen und Minuten voller Verzweiflung war Sebastian so weit...
Es gibt so Situationen die erfordern besondere Maßnahmen.
Da gibt es Resolutionen, Atomanschläge, Selbstmordattentäter und dann noch Barths Plan X.
Wenn alle Stricke reißen gibt es immer noch eine Möglichkeit.
Mc Gyver hätte Kugelschreiber genommen, aber nicht Barth.
Er war mächtiger, er war DER FEUERMANN, und so zückte er die Packung Taschentücher und startete den letzten Angriff.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie lustig die gesamte Situation auf mich wirkte.
Ich weinte teilweise vor lachen und ohne Konrad wäre ich wirklich irgendwann vor lachen geplatzt. (jaja, ich alte Spaßbremse d.R.)

Doch dann das Wunder.
Unser Feuer, ihr glaubt es gar nicht, es brannte.
Naja, es loderte... Aber wir hatten eine Flamme.
Ganze 15 Zentimeter hoch schoß dieser Brandherd und wurde stets duch Pusten aufrecht erhalten.

Das war´s.
Barth hatte es geschafft und wir waren sprachlos.
Konrad hatte seine Suppe leider schon kalt genossen, aber Barth und ich hatten tatsächlich das Vergnügen einer warmen Mahlzeit.
Wir stellten unsere Dosen auf den kleinen Grill den wir vorher im Wasser gefunden hatten und aßen später unsere Suppen.
Nach ein paar Bier und Unterhaltungen beschlossen wir dann auch schlafen zu gehen.
Am nächsten Morgen ging es dann auch weiter, durch die Landstraßen Frankreichs in Richtung eines Nationalparks. Mittelmeer hatten wir da schon aus unserem Plan gestrichen...
In einem Ort bemerkten wir das nächste komische Ereignis.
Wir hielten, wie jeder Autofahrer es hier tun würde, an einem Zebrastreifen, als auf einmal die Frau am Staßenrand einen
Schritt zurück machte und uns dann ganz zögerlich anschaute.
Nach kurzer Zeit ging sie dann, so schnell sie ihre zittrigen Beine tragen konnten, über die Straße und schaute uns dabei ungläubig an.
Wie wir später mitbekommen haben, sind es die Leute in Frankreich wohl nicht daran gewöhnt, dass Autos an Fußgängerüberwegen halten...
An einer kleinen Raststätte (naja, es war ne Bank mit nem Tisch davor, d.R.) frühstückten wir dann und fuhren weiter Richtung
Nationalpark.
Eine wirklich schöne Landschaft, durch die wir da fuhren, aber irgendwie hatten wir uns das alles doch ein wenig anders
vorgestellt. Später fuhren wir durch Dörfer die vielleicht 10 Einwohner hatten, passierten Felder und Bauernhöfe, die über 30 Kilometer von der Zivilisation entfernt waren und erreichten unser Ziel. Wir stiegen aus, schauten uns an, wo wir gelandet waren, und uns war klar: "Irgendwie kanns das ja wohl nicht sein." Wir waren irgendwo im Nichts, die einzige Möglichkeit, hier zu übernachten, war direkt neben der Straße, an dem See waren
überall Angler, die sicher von abends bis morgens dort saßen, und ein Wohnwagen neben uns beherbergte eine deutsche Familie mit Kindern.
An diesem Punkt war uns klar, dass wir Frankreich Adieu sagen wollten.
Klar, Strassburg war schön und auch die Nacht in La Wantzenau war absolut genial, aber wie oft hat man so ein Glück einen
solchen Schlafplatz zu finden?
Und jetzt, wo auch das Mittelmehr nicht mehr in greifbarer Nähe erschien, war jedem klar: "Es muß was passieren."

Aber was?


Das erfahrt Ihr dann von mir, falls ich es tatsächlich schaffen sollte, das With Full Force zu überstehen. Also drückt mir die Daumen, dass ich weder verdurste noch von irgendwelchen Nazi-Ordnern oder Deutschlandprolls zusammengehauen werde. Hauptsache ich sing nicht wieder "Ten German Bombers"... In der Potsdamer Innenstadt habe ich letzte Woche alle zehn Strophen geschafft...Doch mehr dazu beim nächsten Mal...
29.6.06 01:02





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