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Oktober 2007 - Ein Jahr am Meer

Nix klappt, keiner schreibt mehr, mir egal, hier das Mixtape zu meinem einjährigen Jubiläum in Emden. Nächstes Jahr kommt dann eventuell noch eins...


Seite 1

Frank Black - Calistan
Cracker - I Hate My Generation
Deftones - Combat
Pavement - Range Life
The Good, The Bad & The Queen - Northern Whale
Thom Yorke - Harrowdown Hill
The Wipers - Over The Edge


Seite 2

Tocotronic - Jenseits des Kanals
Smoke Blow - Sweetwater
Die Kassierer - Anarchie und Alkohol
The Damned - Smash It Up
The Cure - Three Imaginary Boys
Bob Dylan - Don´t Think Twice, It´s Allright
Bruce Springsteen - Atlantic City


Die bewegendsten Songs aus einem bedeutenden Jahr meines Lebens (ja, wir brauchen mehr Pathos, Baby!)...
Mit schönen Grüßen nach Köln und ins Saarland (nach Bad F und Jena sowieso)!
konrad am 27.10.07 23:42


Karneval in Köln

Da Trackbacks hier ja sicher immer noch nicht gehen und den Link auch die wenigsten nutzen werden hier nochmal mein Köln Text

Siebzehn Tage lebe ich jetzt in diesem netten Städtchen namens Köln und eigentlich ist es hier ja auch wirklich schön.
Nur, wenn man wie ich, mit Fasching oder wie man es hier nennt „Karneval“, eher weniger anfangen kann, kann man schon leicht erschrecken wenn man dann doch mal an diesen närrischen Tagen vor die Tür geht. Da kotzt die Julia (14) dem armen Mark (17) doch tatsächlich auf den Schoss und dabei wollte der doch nur mal kurz „einen Weg stecken“ und Maraike (13) hat's auch nicht so leicht nach der halben Flasche Vodka den Heimweg zu finden. Später wird sie dann über ihr erstes mal Berichten „immerhin tat’s nicht weh“.
Am Mittwoch, also ein Tag vorm Beginn des lustigen Treibens las ich im Express übrigens dass 75% aller als Krankenschwestern verkleideten Frauen und 80% aller als Polizisten verkleideten Männer über die Tage untreu sind. Maraike ist allerdings nichts von beidem. Sie macht eher auf Paris Hilton.
Da kann ich als Junge vom Land natürlich nur müde drüber lächeln... Einzig der Müll macht mir zu schaffen, denn wenn man dann doch einmal nach dem 20sten Shot gemischt mit billigen Bier auf dem Weg in die nächste Kneipe auf die Thüringer Klappe fällt, kann es schnell mal ein wenig blutiger werden und da darf man sich dann auch nicht wundern, wenn man kurz darauf noch einen leichten Tritt in die Magengegend bekommt.
Verdient ist verdient und immerhin hat man da ja auch gerade Reste eines achtel Biers in Handfläche und Schienbein (ihr wisst schon... acht Cent Pfand sind auch Geld).
Nach dem man dann doch wieder hoch gekommen ist, Blut spuckend versteht sich, spürt man aber auch gleich schon wieder die Herzlichkeit der Kölner Bevölkerung beziehungsweise den Gästen, denn wenn ich eines in den letzten Tagen gelernt hab, dann wohl, dass die meisten Kölner eher zu Hause bleiben während eine Millionen betrunkener Besucher die Stadt verdrecken. Auf jeden Fall kommt dann halt, nachdem man eben aufgestanden ist, die nette Gisela (ca, 38 Jahre jung, Maße: 100 – 110 – 110) auf einen zu und versucht ganz freundlich zu helfen. Das erreicht sie vor allem mit ihrem traumhaftem Atem der meinen Alkoholpegel gleich wieder herauf schnellen lässt. Giesela ist übrigens als Weißwurst verkleidet und ich finde das wirklich sehr Originell bis mir bewusst wird, dass sie ein Müzzle trägt auf dem man ein kleines rotes Kreuz sieht. Giesela spielt Krankenschwester und sofort schießt mir der Bericht des Express in den Kopf. Da ich aber sowieso nur noch Fünfzehn Euro in der Tasche hab und Giesela nicht den Eindruck macht jetzt sofort in ein Hotel oder ähnliches zu verschwinden bleibe ich noch ein Weilchen bei ihr um ein paar Biere zu schnurren.
Auf dem Weg zur nächsten Kneipe erzählt sie mir übrigens das sie ihren Mann schon gegen Achtzehn Uhr verloren hat und er sich als Polizist verkleidet hat. Ich möchte erst noch Fragen ob Giesela und Norbert (ihr Mann) nicht zufällig Swingerclubs besuchen belasse es dann aber dabei um nicht noch tiefer abzurutschen. Nach gut vier Bier und drei Klopfern auf Gieselas Rechnung verlasse ich sie, um, wie ich sage, auf Toilette zu gehen. In Wirklichkeit verlasse ich die Lokalität und versuche mich auf den Weg zur Straßenbahn zu machen, Dies erweist sich allerdings als keine so gute Idee denn schon wenige Minuten an der frischen Luft bringen ein extremes Übelkeitsgefühl in mir hervor und voller Stolz kotze auch ich das erste mal auf Kölns Straßen.
So Frisch entleert fällt mir natürlich nichts besseres ein als eine neue Kneipe aufzusuchen um noch ein Bierchen zu kippen. Gesagt getan und als ich dann damit fertig bin, hab ich noch genau Acht Euro in der Tasche.
Und mit einmal hab ich die Idee: „Starbucks!“.
Ich lauf also zum Friesenplatz, gehe in den Starbucks und bestelle einen Kaffee mit Milch, extra Zucker, Schokostreuseln, kalorienarm, stark koffeinhaltig und mit allen Extras (inklusive Aspirin) und geh auf Toilette.
Geweckt werde ich dann durch einen lauten „Spanner!“ Schrei von einer Frau über 40 Jahre und sicher auch über 100 Kilo. Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, dass nur die Frauen, die man niemals bespannen würde, so ein Theater veranstalten? Egal. Ich habe also die Toiletten verwechselt und bin eingeschlafen. Kann ja nun einmal passieren.
Zum Glück ist der Weg zur „Straba“ nicht mehr wirklich weit und so verlasse ich dreißig Minuten nach Fünf den Starbucks und bewege mich Richtung Heimbringer.
In der Liene 18 sehe ich dann noch einmal Giesela die mit einem „Polizisten“ rumknutscht, Mark, der seine Hand in Julias Hose versteckt und Maraike die verstört in einer Ecke sitzt.
Wie zu erwarten, verlassen Giesela und der Herr in Grün die Bahn an der Haltestelle Kölnarena/Deutz Bahnhof, Mark und Julia am Wiener Platz und, wie sollte es anders sein, Maraike am Mülheimer Bahnhof. Ich hab noch 4 Stationen und 5Euro in der Tasche und frage mich gerade warum ich eigentlich nicht meinen Kaffee getrunken hab. In der Vischerring Straße steigt dann noch ein Typ in Lila Kuh Kostüm in die Bahn und ich verlasse diese dann auch an der nächsten Haltestelle.
Beim Tür aufschließen verabschiede ich mich noch schnell von der Beute meines Mitbewohners und leg mich dann auch Gemütlich ins Bett.

Fasching oder besser Karneval ist schon was schönes.
Kai am 13.4.07 13:04


Vermischtes

Biete:

Nettes Festival in gemütlicher Athmosphäre mit tollen Bands
(http://www.greenfieldfestival.ch)

Suche:

Nette Mitfahrer und nen Kleinbus (dringend!!!)


Bewerbungen bitte an unrat333@web.de. Danke.
konrad am 12.4.07 14:10


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